Steuererklärung selbst machen - Diese Tipps helfen

Das Bezahlen von Steuern ist zweifelsohne bei niemandem beliebt. Mit der Abgabe der eigenen Steuererklärung hat jedoch jede Person die Möglichkeit, verschiedene Ausgaben steuerlich geltend zu machen. Natürlich kann sich professionelle Hilfe in Form eines Steuerberaters gesichert werden, doch lässt sich durchaus auch selbst ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Dabei sollte jedoch zwingend auf einige Tipps geachtet werden.

Auf die Fristen einer Steuererklärung achten

Wenn das Steuerformular selbst ausgefüllt wird, dann sollte stets darauf geachtet werden, dass keinerlei Zeitdruck aufkommen kann. Der wohl wichtigste Tipp ist deshalb, dass stets alle Fristen und Zeitpunkte beachtet werden, welche zur Abgabe der Steuererklärung bekannt sind. Um für das Ausfüllen der verschiedenen Unterlagen ausreichend Zeit zu haben, kann jede Person eine so genannte Fristverlängerung einreichen. Damit kann eine spätere Abgabefrist erhalten werden, so dass vermieden wird, dass aufgrund einer aufkommenden Hektik ein Fehler beim Ausfüllen entsteht.

An die Werbungskosten denken

Viele Arbeitnehmer fragen sich sehr oft, welche Ausgaben diese denn überhaupt auf einer Steuererklärung angeben dürfen. Sehr wichtig sind die so genannten Werbungskosten, denn hiermit lässt sich die individuelle Steuerbelastung deutlich reduzieren. Zu diesen Kosten sind unter anderem die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte zu zählen. Punkte wie beispielsweise Berufsbekleidung, Fort- und Weiterbildungen und die doppelte Haushaltsführung gilt es ebenfalls zu berücksichtigen, da die damit verbundenen Ausgaben angeführt werden können.

Diese Möglichkeiten werden sehr oft vergessen

Im Zuge des Ausfüllens des eigenen Steuerformulars werden in der Regel sehr viele Möglichkeiten aufgrund von Unwissenheit nicht genutzt. Bei den Kosten, welche steuerlich geltend gemacht werden können, gilt es deshalb sehr genau hinzusehen. Bei Handwerkerleistungen kann jede Person bis zu maximal 20 Prozent der Rechnungshöhe erhalten. Um von diesem Steuervorteil profitieren zu können, muss jedoch die Bezahlung beispielsweise mittels Überweisung und nicht in Bar erfolgt sein. Ebenfalls angerechnet werden können so genannte haushaltsnahe Dienstleistungen. Wird beispielsweise eine Pflegekraft oder eine Putzhilfe beschäftigt, so können diese Ausgaben im Steuerformular angeführt werden. Wer zudem ein Ehrenamt ausübt oder aber aus beruflichen Gründen umgezogen ist, erhält hierdurch weitere Optionen, um die individuelle Steuerlast zu senken.

Elektronische Möglichkeiten für sich nutzen

Wer keinen Steuerberater beauftragen möchte, kann mit Blick auf die Lohnsteuererklärung selbst tätig werden. Dabei sollte sich jede Person nach Hilfe umsehen, weshalb das klassische Ausfüllen der Papierbögen nicht zwingend von Vorteil ist. Vielmehr gilt es sich der neuen Möglichkeiten zu bedienen. Eine Option ist die Verwendung der Software, welche durch das Finanzamt zur Verfügung gestellt wird. Das Nutzen von Steuersoftware zahlt sich ebenfalls aus. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand. Beide Optionen sorgen dafür, dass alle Eingaben an der richtigen Stelle vorgenommen werden und zudem ist sichergestellt, dass die notwendigen Daten allesamt erfasst sind. Bei der Steuererklärung hilft beispielsweise Voss Schnitger Steenken Bünger & Partner Steuerberater-Rechtsanwalt-vereidigter Buchprüfer-Wirtschaftsprüfer PartG mbB.

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